Das genormte, amerikanische OBD-2 (On-Board-Diagnose 2. Generation) wurde mit der EU-Richtlinie 98/69/EG als EOBD für Europa übernommen. Die EU-Richtlinie ist seitdem mehrmals ergänzt worden. Europäische Hersteller mußten ihre Export-Fahrzeuge für USA bereits seit 1996 mit OBD-2 ausrüsten. In Europa erfolgte jedoch eine schrittweise Einführung (siehe Grafik). Einzelne Modelle wurden auch bereits früher sowohl in USA als auch in Europa mit OBD2/EOBD ausgestattet (Grauzone).

Die Grauzone der OBD-2 kompatibelen Fahrzeuge umfaßt auf dem amerikanischen Markt Fahrzeuge der Baujahre 1994 und 1995 und auf dem europäischen Markt Fahrzeuge mit Otto-Motor der Baujahre 1998 und 1999, bei Diesel-Fahrzeugen sind es in Europa Baujahre 2001 und 2002. Baujahre davor haben in der Regel OBD-1 und Baujahre danach haben OBD-2.
Bei Benzinern ist ein Anhaltspunkt das Vorhandensein von 2 Lambdasonden, eine vor und eine nach dem Kat. Außerdem ist dann im Fahrzeugschein Euro 3 oder Euro 4 (D4) eingetragen und die Schlüsselnummer zu 1) endet mit dem Zifferpaar 44, 45, 46, 53, 54, 55, 62, 63 oder 64.
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